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30/01/2023

Flash boursier

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30/01/2023

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Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging Markets
Letzter Stand0.921.0011'332.304'178.0115'150.037'097.217'765.154'070.5611'621.7127'382.561'051.19
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(Daten vom Freitag vor der Publikation)

 

Fortgesetzte Erholung an den Aktienmärkten

Die Aktienmärkte setzten ihre Erholung in der vergangenen Woche gestützt auf den verlangsamten Preisanstieg und die ungeachtet der geldpolitischen Straffung widerstandsfähige Wirtschaft fort.

Die Anleihenrenditen blieben stabil. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen notierte bei rund 3,50%, diejenige der deutschen Bundesanleihen bei etwas über 2,20%.

In den USA wurde im vierten Quartal ein annualisiertes BIP-Wachstum von +2,9% verzeichnet, während die Prognose bei +2,6% lag. Im Weiteren schwächte sich die Kontraktion des US-Privatsektors im Januar ab. Der Composite-Einkaufsmanagerindex lag im Januar bei 46,6 Punkten, verglichen mit 45,0 Punkten im Vormonat.

Die US-Wirtschaft erweist sich als resistent. Die Aufträge für langlebige Güter stiegen im Dezember mit +5,6% stärker als erwartet (+2,5%) an, nachdem sie im November einen Rückgang von 1,7% verzeichnet hatten. Die Verbraucherausgaben, die über zwei Drittel der US-Wirtschaftsaktivität ausmachen, bildeten sich im vergangenen Monat jedoch um 0,2% zurück.

Der Arbeitsmarkt bleibt dynamisch. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ging in der vergangenen Woche auf 186‘000 zurück, nach 192‘000 in der Vorwoche, gegenüber einer Prognose von 205‘000. Die Zahl der Personen, die regelmässig Arbeitslosenunterstützung erhielten, belief sich in der Woche zum 14. Januar auf 1,675 Millionen, gegenüber 1,655 Millionen in der Vorwoche.

Die Inflation ging weiter zurück; die Verbraucherpreise (PCE-Preisindex) stiegen im Dezember auf Jahresbasis um 5%, verglichen mit +5,5% im November. Unter Ausschluss von Energie und Nahrungsmitteln stieg die PCE-Kernrate im Jahresvergleich um 4,4%, gegenüber 4,7% im Vormonat. Diese Entwicklung könnte die US-Notenbank dazu veranlassen, das Tempo ihrer Zinserhöhungen ab dieser Woche zu verlangsamen.

In Europa verbessert sich die Wirtschaftslage. So erholte sich der Composite-Einkaufsmanagerindex für die Eurozone im Januar den dritten Monat in Folge. Er erreichte 50,2 Punkte gegenüber 49,3 im Dezember. Der Index für den Dienstleistungssektor stieg auf 50,7 Punkte an, während die Produktion im verarbeitenden Gewerbe leicht zurückging. Die Auswirkungen der Energiekrise lassen nach.

Vor diesem Hintergrund schloss der S&P 500 die Woche mit einem Plus von 2,47%, während der Technologieindex Nasdaq um 4,32% zulegte. Der Stoxx 600 Europe machte +0,67% gut.

Diese Woche werden die Entscheidungen der Fed über ihren geldpolitischen Kurs sowie die weitere Veröffentlichung der neusten Unternehmensergebnisse im Fokus stehen.

 

Nicht-finanzielle Faktoren gewinnen an Bedeutung

Das letzte Jahrzehnt war durch eine äusserst expansive Geldpolitik mit Leitzinsen nahe Null oder sogar im negativen Bereich geprägt; sowie durch die Suche nach extremen Risiken, da risikofreie Anlagen keine Rendite mehr abwarfen.

Da sich die Lage an der Zinsfront normalisiert, ist davon auszugehen, dass Anlagen in sehr risikoreiche Sektoren oder Finanzinstrumente zum Teil in stabilere Anlagelösungen umgeschichtet werden.

Diese Entwicklung ist eine gute Nachricht für nachhaltige Investments, da nachhaltige Strategien einen umfassenderen Auswahlprozess als herkömmliche Lösungen beinhalten und daher ein getreueres Bild der tatsächlichen Qualität eines Unternehmens vermitteln.

Darüber hinaus schafft das derzeitige, von Inflation und geopolitischen Unsicherheiten gezeichnete Umfeld einen Anreiz für mehr Energieeffizienz und die Realisierung der Energiewende.

 

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